Teaser: Open Source Hardware Stereolithographie Drucker

Auf der Maker Faire in Hannover wird es dieses Wochenende eines meiner neuesten Projekte zu sehen geben. Es handelt sich dabei um einen Open Source Hardware Stereolithographie Drucker, welchen ich Open Exposer getauft habe.

Die Belichtungseinheit Open Exposer von außen. Hier befestigt an einem cnc y Router.

Ich arbeite an diesem Gerät bereits seit November letzten Jahres. Leider hatte ich bisher noch nicht wirklich Zeit viel darüber zu schreiben. Da es sich dabei um ein  aufwändigeres Unterfangen handelt und eine Community entstehen soll, wird voraussichtlich auch alles bei GitHub ausgelagert. Einige kurze Berichte und Bilder findet man bereits in meiner Twitter Timeline unter @l_k3 . Und diejenigen die mit mir bei Facebook befreundet sind, werden ohnehin immer fix informiert. Finden wird man dann später alles  unter http://www.openexposer.com . Bisher gibt es dort noch eine Inhaltsleere Seite, allerdings habe ich schon ein wenig code eingecheckt.

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Erste Druckversuche mit dem Open Exposer

Das Open Exposer Projekt sollte am Anfang nur ein reiner Stereolithographie Drucker werden. Schnell habe ich aber begriffen das es auch für andere Belichtungsprozesse sehr gut einzusetzen ist. Der Open Exposer besteht also im wesentlichen aus einer kleinen Box welche die Laser- und die Steuerungseinheit (Platine) beinhaltet. Die Steuerungsplatine wird diverse I/O’s sowie sockel für Pololu Schrittmotor Treiber erhalten. Es wird also bequem möglich sein, mit der Platine auch Motoren etc. anzusteuern.



Der Open Exposer zum belichten von Platinen mit einem Laminator ähnlichem Aufsatz

Von meiner Seite aus sind bisher zwei Anwendungsszenarien geplant. Der oben bereits erwähnte Drucker und ein Platinenbelichter, welcher ähnlich wie ein Laminator funktioniert. Wobei der Drucker schon fast fertig ist. Die Bilder oben und unten in diesem Beitrag zeigen einige erste Belichtungsexperimente mit Harz.

Die Open Exposer Einheit erhält ein Klemm- bzw. Schienensystem womit es Möglich sein wird,  die Open Exposer Einheit an andere Konstruktionen zu klemmen oder zu schrauben.

Die Open Exposer Belichtungseinheit von innen.

Die Firmware soll einen G-Code Interpreter erhalten. Somit kann die Einheit über bereits existierende Host Software (bspw. Pronterface) angesteuert werden. Zur Zeit benutze ich Slic3r um SVG Schichtgrafiken zu erstellen. Diese werden in einen Postprozessor, welchen ich in Python geschrieben habe,  geschickt und am Ende erhält man den lauffähigen G-Code zum  3D Drucken.

Was sind nun die Vorteile dieses Geräts gegenüber den weit verbreiteten DLP harz Druckern? Zum einen ist das Gerät für mehr als nur zum 3D Druck einsetzbar. Zum anderen kann das Gerät für sehr wenig Geld selbst gebaut werden und zu guter letzt ist es kein Ungetüm und braucht nur wenig Platz auf dem Tisch.

Je mehr Leute sich am Projekt beteiligen desto mehr können wir erreichen!

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Einige Bauteile vom Drucker Rahmen in welchen der Open Exposer aufgesteckt wird.

Wer mehr erfahren will besucht mich am Samstag und Sonntag in Hannover am „Make Light“ Stand (31). Ein Programmheft und einen Übersichtsplan gibt es hier.

Falls jemand schon jetzt das Projekt unterstützen will,so kann er/sie  beim Hackaday Prize für mich abstimmen. Informationen zum Wettbewerb gibt es bei hackaday.

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Ein etwas späteres Ergebnis, im Gegensatz zum Bild oben sieht man hier weniger Linien in der Schicht.

 Zum Open Exposer Projekt auf hackaday geht es hier lang!

Abgestimmt wird wie folgt:

Besucht die vote Seite. Dort werden immer 2 Projekte gegenübergestellt. Ihr drückt solange F5 oder öffnet die Seite erneut bis der Open Exposer erscheint. Dort klickt ihr dann auf Vote. Insgesamt könnt ihr für 30 Verschiedene Projekte eine Stimme abgeben. Voten lohnt sich in diesem Fall wirklich, denn es werden recht hochwertige Preise an die Voter verlost.

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